Bewegtes Adveniat

Dort, wo Latino-Klänge und Samba-Rhythmen erklingen, ist Adveniat mit dabei: Dieses Jahr beim Heinrichsfest am 12.07.09, das Erzbischof Schick unter dem Thema „Nachhaltigkeit“ ausgerufen hatte. Der Samstagnachmittag begann mit einem Motorradgottesdienst, zu dem die Motorradgemeinschaft Jakobus im Erzbistum Bamberg aufgerufen hatte. Mehrere hundert Motorradfahrer, die ihre schweren Maschinen auf dem Domplatz geparkt hatten, nahmen den bischöflichen Aufruf ernst und kauften ein Bäumchen, um es zu Hause im Garten oder wo auch immer zu pflanzen. Ein guter Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstosses!

Am Adveniat-Stand drehte sich das Glücksrad, viele Gläubige, Interessierte und Passanten nutzten den Stand für ein Gespräch zur Arbeit des Hilfswerkes in Lateinamerika. Die chilenische Musikgruppe ‚Rodrigo Tobar und Band‘ heizte am Abend nach einem Regenschauer ein, so dass die rund 500 Besucher auf dem historischen Pflaster zu Cumbias und Merengues sich wieder warm und trocken tanzten. Bamberg, der Ort, an dem Adveniat seine diesjährige Jahresaktion am ersten Adventssonntag mit dem Thema Armut am Beispiel von Haiti unter dem Motto „Den Armen eine gute Nachricht!“ eröffnen wird, zeigte sich von seiner gastfreundlichsten und der Weltkirche verbundenen Seite!

Aber nicht nur in Bamberg, sondern auch auf dem 18. Samba-Fest in Coburg war Adveniat bei dem  Samba-Gottesdienst dabei. Der Marktplatz von Coburg lud am Morgen mit rund 1.000 TeilnehmerInnen zu Gebet, Gesang und Meditation ein. Die evangelische Jugendarbeit im Dekanat Coburg (EJott) hatte den Gottesdienst organisiert und trat in den lateinamerikanischen Trachten aus der Adveniat-Modenschau auf. Drei Jugendliche trugen  ihre Gedanken zum „Vater Unser“ vor. Informationen gab es zu der Arbeit von brasilianischen Ordensfrauen im Amazonas-Gebiet, die im Urwald mit den Fischer-Familien zusammenleben.

Der Gottesdienst endete mit einer Kollekte für ein Schulprojekt in Brasilien und mit einer Agape-Feier mit Brot und Trauben, bevor die Sambistas aus ganz Europa die Bühne auf dem Markt stürmten.