Ehrenamtlich für Adveniat

Paula an ihrem Schreibtisch

Paula Röhl war zwei Wochen lang Praktikantin bei Adveniat. Foto: Weise/Adveniat

Paula Röhl arbeitet in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Das ist ihr wichtig. Obwohl neben Schule, Hobbys und Freunden nicht so viel Zeit bleibt, engagiert sie sich einmal im Jahr für Adveniat. Warum und wie hat sie aufgeschrieben.

Ich bin 16 Jahr alt und gehe in meiner Freizeit zum Tanzen und Klavierspielen. Außerdem helfe ich ehrenamtlich in der Adventszeit mehrere Tage im Kerzenziehhaus vom Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat mit. Ich bin gern dort, weil ich die Arbeit und den Hintergrund sehr wichtig finde. Indem ich mich für Adveniat engagiere, kann ich darauf aufmerksam, wie es anderen Menschen in ärmeren Regionen geht. Gemeinnützige Projekte zu fördern ist meiner Meinung nach ein Schritt, um eine Veränderung im Bewusstsein und in der Wahrnehmung der westlichen Welt zu erzielen.

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Deutschland: Bildung für alle

Pilar Acero aus Kolumbien verbringt als Freiwillige ein Jahr in Deutschland. Sie begann ihren Einsatz bei Adveniat in Essen und ist nun bei der Deutschen Pfadfinderschaft (DPSG) in Aachen.

Kleiner Junge mit Mädchen in kolumbianischer Tracht

Zuerst habe ich bei einer sechsköpfigen Familie in Essen gewohnt. Das war schön und alle  waren sehr freundlich zu mir. Ich konnte viel Neues lernen und habe Tolles erlebt. Die Menschen, mit denen ich bei Adveniat gearbeitet habe, und die Kinder, die ich kennengelernt habe, haben ihre Spuren in mir hinterlassen.

Pilar zeigt einer Schulklasse ihren Rock

Pilar erzählt deutschen Schülern von Kolumbien. Foto: Michaela Kiepe/Bischöfliche Pressestelle Münster

Eines der ersten Dinge, die mich in Deutschland faszinierten war,dass so viele Menschen einfachen Zugang zur Bildung haben und dass die Kinder immer im Mittelpunkt stehen. Interessant sind auch die Straßenordnung und die weiten, flachen Landschaften. Außerdem finde ich die Herzlichkeit der Leute sehr gut: wenn man sich verloren fühlt, helfen sie dir, dich zurecht zu finden. Zum Beispiel in den gigantischen Bibliotheken, die es hier gibt.

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Themenwoche Familie – Liebe leben

familien-blogFamilie ist alles. – Geborgenheit, Nähe, menschliche Wärme manchmal auch Enttäuschung, Distanz, Gewalt.

Zur Themenwoche „Liebe Leben“ von Katholischer Medienverband haben wir Eltern und Kinder in ‪Deutschland‬ und ‪Lateinamerika‬ gefragt, was ‪Familie‬ für sie bedeutet, was sie an ihr lieben und wann es zu Streit und Konflikten kommt.

Vom 20. – 27. September stellen wir an jedem Tag ein Familien-Pärchen vor.

Die Beiträge sind Teil der Themenwoche „Liebe leben“, zu der der Katholische Medienverband Deutschland anlässlich der Weltbischofssynode aufgerufen hat.

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Essen: Erfahrungen für das Leben – nicht nur für den Lebenslauf

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„Ach, du bist bald im Praktikum? Was genau machst du denn da?“ Diese Fragen sind wohl ein Klassiker, wenn man von einem bevorstehenden Praktikum berichtet. Ich muss ehrlicherweise sagen, dass mir eine Antwort eben darauf vor meiner Zeit bei Adveniat schwer gefallen ist. Was würde ich wohl für Aufgaben bekommen? Mit welchen Themen würde ich mich genau beschäftigen? Jetzt, einen Monat später, habe ich eine Antwort. Der Tätigkeitsbereich: wesentlich breiter als der einer „klassischen“ Praktikantin in einer Pressestelle. Die Themen: vielseitig, kritisch und international. Kurzum: genau mein Ding!

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Einen Monat Lateinamerika – mitten in der Essener Innenstadt

Herzlicher Empfang: Praktikantin Jana (Mitte) mit  María Acosta (links) und María Luna Barbero aus dem Länderreferat für Kolumbien und Paraguay.

Herzlicher Empfang: Praktikantin Jana (Mitte) mit María Acosta (links) und María Luna Barbero aus dem Länderreferat für Kolumbien und Paraguay.

„Hola, buenos días!“ tönt es über den Flur. Ein Stück weiter höre ich ein angeregtes Gespräch auf Spanisch. Moment, oder ist es doch Portugiesisch? Das Referat Brasilien ist ja immerhin auch auf unserem Flur, hier im 11. Stock in der Gildehofstraße in Essen. Mein Arbeitsplatz: ein Schreibtisch im Referat Medien bei Adveniat. Es fühlt sich jedoch anders an – eher als ob ich mich irgendwo in Lateinamerika befände, um mich herum Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern.

Als ich mein Praktikum Ende Juni bei Adveniat begonnen habe, wusste ich, dass ich es mit Lateinamerika zu tun haben würde. Wie nah dieser Kontinent hier ist, war mir vorher jedoch nicht klar. Die Mentalität, die Sprache, die Menschen – Adveniat nimmt seinen Slogan „Für die Menschen in Lateinamerika“ mehr als wörtlich. Aus elf verschiedenen Nationen kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diejenigen, deren Weg sie nicht aus Südamerika oder Spanien nach Essen geführt hat, haben auch fast alle länger im Süden Amerikas gelebt.

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Weihwasser statt Feuerwasser

Aktionsgast Weihbischof Rosa Chávez aus El Salvador

Adveniat-Aktionsgast Weihbischof Gregorio Rosa Chávez bei Schulbesuchen, Gemeindeabenden oder Presseterminen zu begleiten, war für mich wie eine spannende Vorlesungsreihe an der Uni und Exerzitien zugleich. In den vergangenen Tagen bin ich als Mitarbeiterin von Adveniat und gläubige Christin gewachsen – beispielsweise im zweistündigen Hintergrundgespräch mit der Kirchenredaktion des WDR, beim Abend im Jugendtreff der Amigonianer in Gelsenkirchen oder beim Besuch von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die sich mehr als eine Stunde Zeit für den Gast aus El Salvador genommen hatte.

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