Ehrenamtlich für Adveniat

Paula an ihrem Schreibtisch

Paula Röhl war zwei Wochen lang Praktikantin bei Adveniat. Foto: Weise/Adveniat

Paula Röhl arbeitet in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Das ist ihr wichtig. Obwohl neben Schule, Hobbys und Freunden nicht so viel Zeit bleibt, engagiert sie sich einmal im Jahr für Adveniat. Warum und wie hat sie aufgeschrieben.

Ich bin 16 Jahr alt und gehe in meiner Freizeit zum Tanzen und Klavierspielen. Außerdem helfe ich ehrenamtlich in der Adventszeit mehrere Tage im Kerzenziehhaus vom Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat mit. Ich bin gern dort, weil ich die Arbeit und den Hintergrund sehr wichtig finde. Indem ich mich für Adveniat engagiere, kann ich darauf aufmerksam, wie es anderen Menschen in ärmeren Regionen geht. Gemeinnützige Projekte zu fördern ist meiner Meinung nach ein Schritt, um eine Veränderung im Bewusstsein und in der Wahrnehmung der westlichen Welt zu erzielen.

Zwei Mädchen halten Kerzen in den Händen

Seit mehr als 15 Jahren sind das Adveniat-Kerzenziehhaus eine Institution auf dem Essener Weihnachtsmarkt. Foto: Achim Pohl/Adveniat

Das Kerzenziehhaus bietet jedes Jahr in der Essener Innenstadt die Möglichkeit, sich seine eigene und ganz persönlich Kerze anzufertigen. Das erste Mal war ich mit elf Jahren im Kerzenziehhaus. Zuerst habe ich mit einer Freundin dort Kerzen gezogen und ich wusste gar nicht, dass man dort auch als Schüler schon tatkräftig helfen darf. Nachdem uns einige Jahre lang Jugendliche in unserem Alter, die dort arbeiteten, aufgefallen sind, haben wir uns erkundigt und gehören seitdem zum Team der Ehrenamtlichen.

Tolle Atmosphäre

Die Anzahl der Besucher, die jedes Jahr ins Kerzenziehhaus kommen, beeindruckt mich. Menschen verschiedener Nationen sind dort anzutreffen, sodass ich nicht nur auf Deutsch, sondern auch schon auf Englisch erklärt habe, wie man Kerzen zieht. Und ich bekomme häufig mit, dass sich auf Spanisch unterhalten wird. Die Atmosphäre ist dort immer super und bringt weihnachtliche Vorfreude. Verhaltenes Flüstern und der Wachsgeruch in der Luft. Vor und in der Hütte sammeln sich die Menschen. Die Besucher sind begeistert dabei und egal, ob jung oder alt, jeder freut sich am Ende über seine Kerze, die dann häufig als Weihnachtsgeschenk an Familie oder Freunde gegeben wird.

Zwei Frauen mit Kerzen lachen

Bei den Ehrenamtlichen herrscht immer gute Stimmung. Foto: André Schmidt/Adveniat

Ich erkläre aber nicht nur das Verfahren im Kerzenziehhaus, sondern ziehe auch selbst Kerzen. Und ich verpacke und wiege die Kerzen, die schon fertig sind. Außerdem nehme ich Spenden entgegen. Manchmal helfe ich auch beim Kerzenziehen, vor allem Kindern. Da der Wachs sehr heiß ist, müssen sie gut aufpassen.

Toll finde ich die vielen freiwilligen Helfer und die Mitarbeiter von Adveniat, die respektvoll und freundlich miteinander umgehen. Auch bei uns ist jede Altersklasse vertreten. Das Team ist immer begeistert von neuen Helfern und die gemeinschaftliche Stimmung bei den Nachtreffen beeindruckt mich immer wieder.


Paula sitzt vor dem Computer

Paula Röhl hat im Juli ein zweiwöchiges Schülerpraktikum
in der Öffentlichkeitsarbeit von Adveniat absolviert.

 

 

 


Grafik Ideen fürs Engagement

Bei Adveniat kann man sich auf verschiedene Arten engagieren.
Wir freuen uns immer über motivierte Mithelfer.
Hier gibt es die Infos: Adveniat braucht Sie! Ehrenamtlich bei Adveniat