Eva Habermann: Auf dem Weg nach Haiti

Hab ich alles dabei? Das frag ich mich nunmehr schon seit zwei Tagen. Moskitonetz, Moskitospray, Geschenke für die Ordensschwestern, Loom-Bänder zum Selbstbasteln für die Kiddies, meine Hausapotheke? Was gibt es dort wohl- was gibt es nicht?

Bereits im April 2014 war die Schauspielerin Eva Habermann in Adveniat-Bildungsprojekten in haiti. Jetzt macht sie sich für einen Monat in das Land auf, um dort Ordensfrauen in einem Bildungsprojekt zu unterstützen.

Bereits im April 2014 war die Schauspielerin Eva Habermann in Adveniat-Bildungsprojekten in Haiti. Jetzt macht sie sich für einen Monat in das Land auf, um dort Ordensfrauen in einem Bildungsprojekt zu unterstützen.

Ich war zwar im April schon einmal kurz in Haiti, aber ich habe damals nicht in einem Kloster gewohnt. Unter „Kloster“ darf man sich jetzt kein Haus eines kontemplativen (rein betenden) Ordens vorstellen, diese Schwestern sind fleißig wie die Bienen und arbeiten und wergeln von früh bis spät.

Ich werde ihnen meine Hilfe anbieten, und sie sollen mich einspannen wo auch immer es gerade notwendig ist: im Garten arbeiten, Kinder in der Schule und im Tagesheim betreuen, abspülen, Betten machen – mal sehen. Genug zu tun gibt es bestimmt. Mein Vorteil: die Schwestern sprechen Französisch- ich auch. Da die Muttersprache der Kinder kreolisch ist und sie französisch erst in der Schule lernen, werde ich mich mit den Kindern wohl eher mit Händen und Füßen verständigen müssen.

 

Jetzt geht es aber erstmal los mit dem Flieger nach Miami. Dann morgen in aller Frühe weiter nach Port-au-Prince. Ich habe nur die Telefonnummer von Schwester Alta dabei und hoffe, dass ich sie am Flughafen dann auch antreffen werde, sonst wird es etwas schwierig… Ich steig jetzt mal ein.

Bis morgen, Eure Eva