Fotografen…fotografiert

Im Adveniat-Blog erleben wir, dass Reisegeschichten immer einen ganz besonderen Charme haben. Für den Reisenden ist das Erlebte neu und fremd, die Eindrücke einmalig und besonders intensiv.
Aber wie ist das für diejenigen, die Besuch aus der Ferne bekommen?
Einer unserer Projektpartner hat der Adveniat-Redaktion nach dem Treffen mit den aktuell bloggenden Journalisten einen Brief geschrieben:

Liebe Frau Freitag, liebe Adveniat-Mitarbeiter,

ich möchte Sie darüber informieren, dass der Besuch der Journalisten von Adveniat ein voller Erfolg war. Trotz der so kurzen Zeit, die sie zur Einhaltung ihrer Ziele eingeplant hatten, wie z. B. das Leben einer Familie in ihrer Umgebung innerhalb der Pfarrei in Zusammenarbeit mit den Führern der Gemeinde (líderes comunitarios) zu dokumentieren, haben sie es geschafft, sehr gute Inhalte festzuhalten. Dazu beigetragen hat mit Sicherheit auch unser erfahrenes Team, das schon seit Jahren in dieser Gegend Bildungskurse durchführt.

Die Teilnehmer dieses Kurses nahmen die Journalisten auf sehr natürliche Weise an. Laura konnte mehrere Interviews filmen und berichtete, dass alle sehr spontan und natürlich aufgetreten sind. Als wären sie Darsteller in Hollywood, sagte ich als Scherz zum Abschied… Achim hat 1.800 Fotos geschossen! Gaby konnte ein tiefergehendes Interview mit mir führen und hat sich auch mit einigen Teilnehmern unterhalten. Laura hat ein Interview mit mir gefilmt.

Fotografiert den Fotografen!

Bevor wir gestern zurück nach Managua aufbrachen, verabschiedeten sich die Journalisten von den Teilnehmer und sprachen einige Worte zu ihnen. Wie sie auf den Fotos sehen können, wurden sie, die Journalistin (Gaby Herzog), die Filmemacherin (Laura Lederer) und der Fotograf (Achim Pohl) von den Teilnehmern fotografiert.

Einige unserer Teilnehmer, einfache Bauern, standen auf, um diesen Abschied mit ihren Mobiltelefonen festzuhalten. Eine witzige Situation, die unsere globalisierte Welt reflektiert, in der wir leben und wie die Technologie es geschafft hat, bis in den verstecktesten Winkel unserer Erde einzudringen.

Hoffentlich resultieren aus diesen Anstrengungen, eine kurze qualitativ hochwertige Dokumentation und ein guter Artikel, die dazu beitragen können, die Kampagne von Adveniat für die Bildung der Menschen in Lateinamerika zu unterstützen.

Herzliche Grüße,

José Argüello,
Equipo Teyocoyani