Lateinamerika: Heiß oder kalt – Hauptsache Mate

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Zur Feier des Tages geben wir euch heute eine kleine Kostprobe des lateinamerikanischen Lebensgefühls – und dazu gehört definitiv der Mate-Tee, der dort heiß oder kalt zu allen Tages- und Nachtzeiten getrunken wird. Dabei müsst ihr wissen, dass eines der hübschen Mate-Gefäße für eine komplette Teegesellschaft völlig ausreicht. Ihr könnt also getrost auch noch Freunde dazu einladen. Denn in Lateinamerika schlürft den Tee nicht jeder aus seiner eigenen Tasse. Nein, da wird der Kelch weitergereicht und alle trinken abwechselnd. Wie genau das mit dem Mate-Trinken funktioniert, erfahrt ihr in unserer kleinen Anleitung:

Und so funktioniert´s!

Mate1

Ihr braucht: 

– Den Mate – Das Gefäß für die Yerba aus dem getrunken wird

– Die Bombilla – den „Strohhalm“

– Die Yerba – den „Mate Tee“

– etwas lauwarmes Wasser

– heißes Wasser (70-80°C)

Los geht´s! 

Mate31) Befüllen: Als erstes befüllt ihr euren Mate zu zwei Drittel bis drei Viertel mit Yerba. Den restlichen Platz braucht ihr noch für die Bombilla und zum Eingießen des Wassers. Außerdem quillt der Mate noch auf!

2) Schütteln: Deckt den befüllten Mate mit der Hand ab und schüttelt ihn ein paar Mal. So gelangen die besonders feinen Bestandteile der Yerba nach oben. Die Yerba sollte am Schluss nicht flach im Mate liegen sondern wird zu einem Mate „Hügel“ geschüttelt. Wenn ihr es lieber süß mögt, könnt ihr auch ein wenig Zucker unter die Yerba mischen. In Lateinamerika ist das allerdings eher unüblich.

Mate23) Quellen: Als nächstes gebt ihr etwas lauwarmes Wasser an den „Fuß“ des Matehügels, damit die Yerba quellen kann. Es sollte zwar ausreichend Wasser sein, um den unteren Teil des Hügels zu befeuchten, darf aber auch nicht zu viel sein, da sonst unten lauwarmes Wasser bleibt, das nicht aufgesogen werden kann. Bevor es weitergeht sollte die Yerba nun mindestens 5 Minuten quellen, besser noch länger. Das ist wichtig für den Geschmack und dafür, dass die Bombilla nicht verstopft oder Pulver durch die Bombilla gesaugt wird.

Mate4

4) Einstechen der Bombilla: Nun könnt ihr die Bombilla in das gequollene, untere Ende des Hügels „eingestechen“.

5) Aufgießen: In die Vertiefung die sich beim Einstechen der Bombilla bildet, wird nun das 70-80°C heiße Wasser gegossen. Wichtig: nicht bis oben hin gießen, sondern am Anfang einen Teil des Matehügels trocken lassen!

 

Diese trockene Yerba nimmt man dann bei späteren Aufgüssen mit dazu, um den Geschmack möglichst konstant zu halten. Der erste Aufguss enthält sehr viele Bitterstoffe und hat durch das Quellen lassen eine zu niedrige Temperatur. Daher trinkt immer der Gastgeber den ersten Aufguss, oft auch den 2. oder gar 3. bis Temperatur und Geschmack stimmen. Danach wird der Mate den Gästen gereicht und kann vom Gastgeber immer wieder aufgegossen werden, bis der Geschmack nachlässt. Viel Spaß dabei, lasst es euch schmecken!


Wenn ihr auf den Geschmack gekommen seid, könnt ihr einen original Mate aus Peru und die passende Bombilla dazu übrigens auch ganz einfach in unserem Shop bestellen.