Katholikentagsblog: Im Team von Bischof Overbeck

DJK-Präsident Volker Monnerjahn und Adveniat-Geschäftsführer Stephan Jentgens (v.l.) gaben ihr Bestes gegen Bischof Overbeck.

DJK-Präsident Volker Monnerjahn und Adveniat-Geschäftsführer Stephan Jentgens (v.l.) gaben ihr Bestes gegen Bischof Overbeck.

Fünf gegen fünf, umgeben von einer Bande aus Luft gefülltem Plastik, Sonnenschein und jeder Menge Spaß. Am Freitag konnten wir hinter dem Adveniat-Stand (VII HW-17) endlich den Menschenkicker eröffnen.JE_140530_0723

Ein Ehrengast war auch dabei: Adveniat-Bischof Franz-Josef Overbeck, Botschafter unserer Aktion Steilpass.
Wie selbstverständlich stieg er in den Menschenkicker und stand als Torwart bravourös seinen Mann.

Nicole Katitsch spielte im Team von Bischof Overbeck.

Nicole Katitsch spielte im Team von Bischof Overbeck.

Wir kämpften zusammen: zwei junge Besucher, meine Kollegin Maria Herrero, Bischof Overbeck und ich.
Unsere Handgelenke lagen in breiten Schlaufen, die Beine waren zur Bewegung frei, die Köpfe nach kurzer Zeit hochrot – vom laufen, jubeln und schreien. Weiterlesen

Delegation: Von den zwei Welten und dem Händeschütteln im Chaco

Im Chaco gibt es zwei Welten: Die der Siedler, zum großen Teil deutschstämmige Mennoniten, und die der Indígenas. Fast 600 Kilometer sind wir durch den Chaco gefahren, von Asunción nach Norden. Gemeinsam mit leeren Viehlastern rollen wir über die einzige asphaltierte Strecke dieser Region, die Transchaco. Entgegen kommen uns Viehtransporter, auf denen Rinder blöken: Paraguay exportiert mehr Rindfleisch als Argentinien, und der Chaco ist die größte Weidefläche.

Täglich werden rund 1.000 Hektar Wald oder Macchiata pro Tag im Chaco gerodet, um Platz zu schaffen für neue Weideflächen. Mit großen Planierraupen reißen die Siedler das Gehölz aus dem Boden. Täglich wird eine Fläche von 500 Fußballfeldern in Paraguay abgeholzt. Aus dem gerodeten Holz wird Holzkohle hergestellt. 50.000 Tonnen Holzkohle pro Jahr sind es, die aus Paraguay vor allem nach Europa exportiert werden. In Deutschland wird die Holzkohle als Produkt aus „Abfallholz“ deklariert – so kann man es auch bezeichnen, wenn man den Wald gerodet hat, um den Raum für Viehzucht zu nutzen. Im „Chaco-Magazin“, einer Zeitschrift für die Viehzüchter, setzt man sich sogar kritisch mit der Waldrodung auseinander – und empfiehlt den Anbau von Eukalyptusbäumen. Die sind drei Jahre nach dem Pflanzen der Setzlinge so groß, dass man sie fällen und verkaufen kann. Weiterlesen