Der „Nonnen-Erlebnistag“

Ich weiß, es heißt Schwestern und nicht Nonnen, aber Nonnen klingt einfach netter. Ich feiere heute nicht nur meinen Geburtstag, sondern habe auch meinen „Nonnen-Erlebnistag“.

Eva Habermann feiert mit den Kindern in Léogâne, Haiti, ihren Geburtstag.

Eva Habermann feiert mit den Kindern in Léogâne, Haiti, ihren Geburtstag.

Der Tag begann damit, dass die Schwestern und Novizinnen mit Pfirsichsekt (hat stolze 4,6 Prozent Alkohol) auf meinen Geburtstag angestoßen haben und ich mich nicht beherrschen konnte, also etwas fragen musste, was ich schon immer fragen wollte: „Womit droht man unter Schwestern, wenn man sich beim Zuprosten nicht in die Augen schaut?“ Ich glaube, sie haben mich nicht richtig verstanden und haben mich nur relativ irritiert angesehen. Eine Antwort sind sie mir noch schuldig geblieben.
Fauxpas-Verhältnis Eva : Schwestern = 1:0
Später haben die Kinder der Schule dann ein paar Tänze für mich aufgeführt und gesungen. Sie hatten draußen den Pavillon mit Girlanden und Luftballons geschmückt und an eine Tafel mit bunter Kreide : „Bon fête Madame Eva“ geschrieben. Das war sehr niedlich.
Beim Mittagessen gab’s dann die Geschenke: Lauter Touristen-Souvenirs von Haiti, auf denen Haiti draufsteht, als Geschenke der verschiedenen Schulen, die ich hier besuche. Es gab leckeres Essen, und die Schwestern hatten sogar eine Torte vorbereitet, auf der wohl eine 38 stecken sollte (dass ich 39 geworden bin, spielt hier keine Rolle.) Aber irgendein Mensch hatte die Reihenfolge der Zahlen vertauscht, so prangte auf meiner Torte eine „83“, und für 83 hab ich mich relativ gut gehalten. Fauxpas auf Seite der Schwestern – es steht 1:1. Weiterlesen

Clau hat keine Lust auf Schule

Der vierjährige Clau hatte heute partout keine Lust in die Schule zu gehen. Das wäre auch vorerst niemandem aufgefallen, da er sich geschickterweise versteckte, als alle anderen Kinder zur Schule aufbrachen. Dumm war nur, dass er eine halbe Stunde später quietschvergnügt durch den Garten wandelte, direkt mir vor die Füße.

In der Schule St. Michel in Léogâne, Haiti. Mit den haitianischen Kindern singt Eva Habermann deutsche Kanons.

In der Schule St. Michel in Léogâne, Haiti. Mit den haitianischen Kindern singt Eva Habermann deutsche Kanons.

Ich fragte ihn also, ob er heute keine Schule habe. „Non, non – écol e pa“ beteuerte er mir auf Kreolisch. Das kam mir aber irgendwie sehr spanisch vor, und ich fragte die Schwestern. Natürlich müsse er in die Schule.
Da half kein Klagen, er zog sich unwillig seine Schuluniform an. Als Friedensangebot bot ich ihm an, dass ich ihn auf meinem Rücken zur Schule tragen würde wie ein Pferdchen. Das fand er dann schon mal gut. Als ich dann auch noch galoppierte und dazu „Galopp, Galopp!“ rief, war er hellauf begeistert. Das Problem war jetzt nur: Jedes mal ,wenn ich wieder in den normalen Schritt verfiel, weil es einfach zu heiß war, um den ganzen Weg zur Schule zu galoppieren, rief jemand auf meinem Rücken relativ ungehalten: „GALOPP! GALOPP!“, und fing unruhig an hin und herzurutschen. Da blieb mir nichts Anderes übrig, als einen großen Teil der acht Minuten langen Strecke zu galoppieren … Danach war ich von der Hitze total durchgeschwitzt. Und Clau wollte, vor seiner Klassentür angekommen, prompt nicht mehr absteigen und klammerte sich an meinen Rücken und rief: „GALOPP!“ Das half aber nichts.
Anschließend war ich heute für drei Stunden in der École St. Michel. Im April letzten Jahres hatte ich bei meiner ersten Reise mit Adveniat nach Haiti die Ruinen mehrerer vom Erdbeben 2010 zerstörter Schulen gesehen, jetzt gibt es Gott sei Dank neue Räume. Ich sang mit den Kindern einen Kanon, zeigte Bilder von meinen Eltern, meiner Schwester und „meinen Kindern“. Es sind eigentlich die Kinder meiner Schwester, aber ich bin ja seit gestern lernfähig. In der Schule verteilte ich dann noch das Schulmittagessen – Reis und Bohnen –, um mich danach auf den Weg nach Port-au-Prince zu machen, auf der Suche nach neuen Loombändern. Natürlich haben die Schwestern schon allen Kindern vorgeschwärmt, dass Madame Eva kommt und mit Ihnen Armbänder bastelt, da möchte ich sie nur ungern enttäuschen.
Port-au-Prince ist ein ziemlicher Moloch. Mehr als die Hälfte aller Einwohner Haitis leben hier. Davon mehr als die Hälfte arbeitslos. Das Leben findet überwiegend auf der Straße statt, wo alle paar Meter ein anderes Ständchen aufgebaut ist, an denen man alles kaufen kann, von Lollies bis Autoreifen.
Dazwischen liegt überall unglaublich viel Müll. Die Stadt erstickt geradezu im Müll. Hier und da wird ein Haufen Abfall auf offener Straße verbrannt. Das riecht ziemlich fies und ist bestimmt nicht gesund.
Immerhin hab ich dann in einem größeren Spielwarengeschäft meine Loombänder gefunden und gleich Unmengen neue Bänder gekauft, damit ich für den Rest der Zeit hier versorgt bin. Jetzt bin ich auf dem Rückweg und freue mich auf mein um Einiges idyllischeres Schwesternhaus in Léogâne. Weiterlesen

Vergebliche Flirtversuche

Hui! Jetzt hätte ich fast zu „meiner“ haitianischen Tochter auch noch einen haitianischen Mann dazu bekommen – aber nur fast …

Schulkinder in Haiti: Erziehung ist wichtig, um die Kinder für die Zukunft fit zu machen. Foto: Martin Steffen

Schulkinder in Haiti: Erziehung ist wichtig, um die Kinder für die Zukunft fit zu machen. Foto: Martin Steffen

Ich war heute in der Schule in einer recht schwierigen Klasse, und der Lehrer in der Klasse war nicht weniger schwierig.
Diese vierte Klasse hatte die Angewohnheit, dass sie die Gummibänder, die sie zum Knüpfen der Loom-Armbänder bekamen, sofort wegsteckten – um kurz darauf wieder auf mich zuzukommen und so zu tun, als hätten sie noch keine bekommen. Das machten sie dann bis zu vier mal und ich wunderte mich, warum auf einmal alle Bänder weg und nichts mehr zum Basteln da war.
Dieses Phänomen war mir bereits im April aufgefallen, als ich während meiner ersten Haiti-Reise Lollies an Kinder verteilte. Schnell hatte ich bemerkt, dass einige Kinder die Lollies rasch heimlich wegsteckten, um dann zwei Minuten später noch mal einen zu ergattern. Die Kinder hier wachsen im Zustand des Mangels auf, und sie lernen schnell: wer am besten schummelt, bekommt am meisten. Wenn sie die Gummibänder horten (was mir nun, ehrlich gesagt, ziemlich egal ist, außer dass dann keine mehr da sind) können sie nach der Schule Zuhause noch ein oder zwei weitere Armbänder basteln. Es tut mir dann nur um jene Kinder leid, die nicht so „frech“ sind. Denn die gegen leer aus.
Nun, die Schwierigkeit an dem Lehrer war, dass er sich mir als „Mann“ schmackhaft machen wollte, und ich nicht vor ihm flüchten konnte, da um mich das Gewusel der Kinder tobte, die mir ständig ihre Loombänder in die Hand drückten, wenn sie nicht weiter wussten.
Er fragte also, ob ich Kinder hätte. „Nein“, antwortete ich, kurz angebunden. „Nein.“
Er: „Oh, nicht?“ Und: „Oooh! Keinen Mann? Da kann man doch was machen?“ Ob ich denn noch nicht mit dem Gedanken gespielt hätte, mir hier in Haiti einen zu suchen? (zwinker zwinker) „Die sind hier seeeeeeeeeehr charmant!.“ Ich vertiefte mich noch mehr in meine Arbeit und half Kindern, Loombänder zu knüpfen. Er ließ sich aber nicht von der Balz abbringen. „Was heißt ‚Ich liebe dich‘ auf Deutsch?“ Ich hab ihm dann leider auch noch gesagt, dass das „Ich liebe dich“ heißt, woraufhin er mir die nächsten zehn Minuten „Ich liebe Dich“ von der Seite zuflötete.
Hätte ich ihm doch stattdessen gesagt, die Übersetzung wäre: „ich bin ein Huhn“, dann hätte ich wenigstens was zu Lachen gehabt, wenn er mich ganz verführerisch mit „ich bin ein Huhn“ zutextet. Aber zu spät.
Dann spielte er gleich seinen nächsten Trumpf aus: Ob ich nicht jemand bräuchte, der mir Kreolisch beibringt. „Non, brauche ich nicht – ich komme gut durch“, musste ich ihn auf der Stelle abwürgen.
Ich war auch tatsächlich total verwirrt, weil, auf seltsame Weise, alle meine Gummibänder verschwunden waren …
Zurück im Schwesternhaus, bekam ich auch nicht meine wohlverdiente Ruhe: Eine Gruppe sehr gesprächiger US-Amerikaner von einer Charity-Organisation aus Minnesota war zu Besuch und wollten sich mit mir intensiv über Haiti austauschen. Ich wollte gerade nur eines: Essen. Das hielt die Amerikaner aber nicht davon ab, mir ausführlich weiter von ihrer Organisation zu berichten.
Später fragte mich der zwölfjährige Waisenjunge Vincent, warum ich nicht mit den „Weißen“ den Nachmittag verbringen wolle. Ich antwortete: „Weil diese Amerikaner zuviel Reden und zu laut sind.“ Das konnte er sehr gut verstehen. Weiterlesen

„Plötzlich Mutter“

Ich hab mich vorhin lange mit Shelda unterhalten. Sie fragte mich, ob ich keine Kinder möchte. Ich sagte: „Doch, klar – hab nur keinen passenden Mann dazu.“ Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht: „Du könntest mich adoptieren. Dann hättest Du ein Kind. Und ich könnte Mama zu Dir sagen!“ Ach Du Schreck, denke ich, „plötzlich Mutter!“

Shelda, 15-jähriges Mädchen im Haus der Schwestern in Léogâne, Haiti

Shelda, ein 15-jähriges Mädchen im Haus der Schwestern in Léogâne, Haiti

Shelda ist 15!  „Ich hätte es lieber, dass Du mich, wenn wir ausgehen, als eine von Deinen Freundinnen bezeichnet würdest.“ Im ersten Moment fand es das total süß, dass Shelda mich als „Mama“ haben will, aber man darf hier nie vergessen: Die Kinder und Menschen sind sehr arm und sehen in Ausländern immer das Tor zu einem besseren Leben. Das ist erschreckend, aber wahr. Kurz darauf sagte Shelda mir dann auch, sie würde gerne mit nach Deutschland kommen, sie könne sich das aber nicht leisten. Diesen Wink mit dem Zaunpfahl hab ich dann ignoriert. Schließlich flüsterte sie mir zu, dass sie mich gerne etwas fragen würde, das dürfe ich aber nicht Schwester Miriam sagen, dann bekäme sie Ärger. Ich habe ihr versprochen, nichts zu verraten (Schwester Miriam liest diesen Blog nicht, sie kann kein Deutsch). Shelda fragte mich nach ein wenig Geld fürs Schulessen. Sie geht aufs Collège in Léogâne. Schwester Miriam hatte ihr das Geld für diese Woche schon im Voraus gegeben (ein Schulessen kostet umgerechnet etwa drei Dollar pro Tag), und Shelda hatte das Geld wohl für etwas Anderes investiert (Make-up? Kleidung?). Nun hatte sie kein Geld mehr für das Essen.
Natürlich habe ich ihr das Geld gegeben. Ich hoffe nur, dass sich das unter den Kindern nicht herumspricht, sonst werden sie mich von nun an immer nach Geld fragen. Einerseits sind drei Dollar für eine Deutsche nicht wirklich viel Geld, aber es ist mehr, als ein Haitianer normalerweise am Tag zur Verfügung hat. Und wenn man mit dem Geldgeben anfängt, kann man kaum mehr damit aufhören. Es mangelt eh an allen Ecken und Enden. Zudem muss man wissen, dass für viele Kinder das Schulessen die einzige Mahlzeit am Tag ist. Weiterlesen

Zwei Messen und ein zu kurzer Rock

„Ich glaube irgendwas ist an dem Hahn ist kaputt. Er hat heute Nacht sowohl zur vollen als auch zur halben Stunde gekräht.“ Das waren heute morgen meine Worte zu Schwester Miriam. Abgesehen davon hab ich das Gefühl, dass der ganze Ort die halbe Nacht auf den Beinen war (es ist Wochenende, die Nacht von Samstag auf Sonntag) und  laut gröhlend und Musik spielend die Straße vor dem Kloster hinunterfuhr.

Die Novizinnen der Ordensgemeinschaft bewässern die Pflanzen im Garten der Gemeinschaft in Léogâne.

Die Novizinnen der Ordensgemeinschaft bewässern die Pflanzen im Garten der Gemeinschaft in Léogâne.

Das Problem mit den Mosquitos und den illegalen Mosquitoeinwanderern habe ich durch ein Mosquitonetz lösen können, das wir an einem Haken über meinen Bett befestigt haben. Mein karges Zimmer sieht dadurch ein bisschen edler aus – wie ein Zimmer mit Himmelbett. Bei uns in der Küche herrscht große Aufregung: Ein Pfarrer ist zu uns gekommen, um mit uns in der Klosterkapelle eine Messe zu feiern. Die Klosterkapelle ist ein einfaches Zimmer, ausgestattet mit Stühlen, einem Altar, einem einfachen Holzkreuz und einigen sehr kitschig anmutenden Blinkkerzen, die rot-rosa-gelb-blau leuchten. Einige funktionieren sogar bei Stromausfall, weil sie batteriebetrieben sind. Für eben jenen Fall des Stromausfalls gibt es in der Kapelle auch kleine Taschenlampen, damit man auch frühmorgens oder abends im Dunkeln den Text der Psalmen noch ablesen kann. Auf und neben dem Altar finden sich dann noch jede Menge Plastikblumen.
Mit einem Knall geht die Tür auf, und Shelda stürmt in die Küche. Sie ist ein fünfzehnjähriges, sehr hübsches Waisenmädchen, das davon träumt, später mal Ärztin zu werden. Sie hat zur Feier des Sonntages ein extra knappes, extra kurzes Kostümchen angezogen. Die Schwester schauen entsetzt – so könne sie unmöglich in die Messe gehen. Schwester Edna fackelt nicht lange und springt in die Bresche bzw. das Sichtfeld des Pfarrers, und Shelda und versucht vergeblich, den Rock etwas weiter Richtung Knie zu ziehen, was den Effekt hat, dass der kurze Rock nun zwar untenrum etwas Richtung Knie gewandert ist aber oben Richtung Hüfte. Tja, ein kurzer Rock bleibt eben ein kurzer Rock. Zum Gottesdienst erscheint Shelda dann auf deutliche Bitte von Schwester Edna mit einem etwas längeren Rock..
Um 8h beginnt die Messe. Hier verstehe ich leider nur die Hälfte, und ich summe bei den Gebeten in Sprechlage auf „Hmmm… Hmmmm… Hmmmm“ mit und mache dabei ein bedeutungsvolles Gesicht. Aber in der Gruppe der Schwestern fällt das Gott sei Dank nicht weiter auf.
Der Pfarrer predigt über die Religionen, die von den Menschen missverstanden und missbraucht werden, um eine Rechtfertigung für Gewalt zu haben und kommentiert damit das „Charlie Hebdo“-Attentat in Frankreich. Muslime gibt es in Haiti nicht so viele, so dass das Thema weit weg scheint. Ich muss unfreiwillig an die Kreuzzüge und ihre politische Dimension denken und daran, dass die Christen auch nicht immer die Friedlichsten waren.
Nach der Messe fragt mich Schwester Alta, ob ich Interesse hätte, mit Schwester Edna nach Léogâne zu fahren. Natürlich hab ich das! Ich mag ja auch was sehen von der Region! Nichtsahnend, dass ich zwanzig Minuten später wieder in einer Kirche stehe, diesmal in der 9:30 Uhr Messe in Léogâne.
Also summe ich wieder brav meine Gebete, es ist halt Sonntag. Diesmal bekomme ich die Messe von einem Gospelchor untermalt, der wirklich sehr schön singt. Der begleitende Keyboardspieler kämpft mit seiner Kabelverbindung zum Lautsprecher, aus dem immer wieder ein ohrenbetäubendes Knacken und Rauschen ertönt, welches die wohlgesinnte Gemeinde aber bereitwillig überhört. Ungefähr zehn Minuten dauert dieser  lärmende Kampf, dann gibt er auf. Den restlichen Sonntag (vor der Abendmesse) verbringe ich erst lesend, später mit den Novizinnen Pflanzen bewässernd im Garten. Schließlich verpassen Shelda und ich uns gegenseitig eine Pediküre mit Lack, und ich kann sie ein bisschen über ihr Leben zu befragen.
Kurz darauf kehren die Schwestern zurück, die eigentlich nachmittags nach Nippes aufgebrochen waren. Doch da die Straße von Gegen-den-Präsidenten-Demonstranten blockiert waren und die Weiterfahrt dann zu gefährlich war, sind sie wieder umgekehrt. Es gibt halt nur die eine Straße, und wenn dort kein Durchkommen ist…
Es ist in Haiti doch nicht alles so friedlich wie bei „meinen“ Schwestern. Weiterlesen

Eva und die beiden Novizinnen

„Wir kommen mit Dir mit nach Deutschland.“ Entzückt über ihre eigene Idee lächelnd, stehen die beiden vierundzwanzigjährigen Novizinnen vor mir. Rosalie und Almandie sind beide seit zwei Jahren im Schwesternhaus in Léogâne. Sie sind sehr lustig und umgänglich.

Die beiden Novizinnen Rosalie und Almandie üben mit Eva Habermann deutsche Lieder: "An Tagen wie diesen" … Foto: Habermann

Die beiden Novizinnen Rosalie und Almandie üben mit Eva Habermann deutsche Lieder: „An Tagen wie diesen“ … Foto: Habermann

Almandie hat öfters Lachanfälle beim Essen, kriegt sich nicht mehr ein und fällt dabei immer fast vom Stuhl. Rosalie ist etwas rundlich und nimmt sich beim Mittagessen und Abendessen immer die doppelte Portion. Sie sind den ganzen Tag am arbeiten, ob in der Schule, im Haushalt, oder sie studieren religiöse Bücher. Sie gehen jeden Donnerstag und Freitag nach Port-au-Prince in die Schule. Weiterlesen