Chile: Am Ort der Liebe und der Grausamkeit

Wo Pinochets Schergen folterten und die Häftlinge sich trotzdem ihre Menschlichkeit bewahrten.

Es ist ein Ort, an dem Lelia Perez Valdez viel verloren hat. Ihr Kind, ihre Würde. Und beinahe ihr Leben. Trotzdem ist sie zurückgekommen. Weil diejenigen, die davongekommen sind, davon erzählen müssen. „Solange jemand zuhört, bleibt die Erinnerung“, sagt sie. Es ist beinahe 40 Jahre her, dass die Schergen Pinochets die damals 18-jährige Leila in die Villa Grimaldi verschleppten, dem Folterzentrum am Rande von Santiago de Chile. Weiterlesen