Frankfurter Buchmesse: Adeus, Brasil!

Den Schlusspunkt setzt ein liebgewonnenes Ritual. Noch ein paar Stunden, dann ertönt in den Frankfurter Messehallen eine Ansage, in der allen für die Teilnahme gedankt und ihnen eine gute Heimreise gewünscht wird. Aus den Ständen und Kojen ertönt Applaus, und dann geht’s ans Einpacken. Ob die brasilianischen Gäste mit dem Ritual vertraut sind, wird sich herausstellen. Allerdings dürften viele von ihnen das Ende der turbulenten Messetage ein wenig herbeisehnen. Bei aller Aufmerksamkeit, die man hier und nirgendwo sonst in der Bücherwelt auf sich zieht, kostet Frankfurt eben viel Kraft. Zumal sich der Tross der Autoren und Autorinnen inzwischen aufgespalten hat und in andere Städte weitergezogen ist. Carola Saavedra meinte gestern beiläufig, sie habe die Tage am Main genossen, werde sich bis in die letzte Oktoberwoche aber auf zehn Auftritte in zehn verschiedenen Städten konzentrieren müssen. Weiterlesen

Frankfurter Buchmesse: Kann Literatur eine Gesellschaft verändern?

IMG_3001_MittwochEin Rest von Sonne am ersten Messetag. Die Besucher aus dem Gastland sind, sofern sie nicht eh‘ in Gegenden leben, in denen die Unterschiede zwischen den Jahreszeiten vernachlässigt werden können, vom brasilianischen Frühling in den deutschen Herbst gereist. Wahrscheinlich hält das Wetter noch, bis die ersten Open-Air-Veranstaltungen über die neu gestalteten Bühnen zwischen den Messehallen gegangen sind. Luiz Ruffato wird später dort auftreten. Den Schriftsteller dürfte jedoch selbst der stärkste Sturm nicht schrecken. Dazu gleich noch mehr. Weiterlesen