Mexiko: Aktiv das Gemeindeleben gestalten

Mit Tequila, Gitarre, Akkordeon und zwei stimmkräftigen Priestern begann unser Wochenende in Ciudad Neza in typisch mexikanischem Ambiente – fröhlich, herzlich und sehr gastfreundlich. In den folgenden Tagen konnten wir neben der reichhaltigen mexikanischen Küche viele verschiedene Gruppierungen und vor allem viele engagierte und aufgeschlossene Gemeindemitglieder kennenlernen, die uns interessiert und mit grosser Offenheit begegneten und von ihrer Arbeit in der Gemeinde und ihrem Glauben erzählten. Weiterlesen

Mexiko: Gelandet und doch nicht angekommen?!

studienreise mexiko tag 1Nun sind wir gelandet und haben den ersten Tag in Mexiko-Stadt verbracht. Einen ganzen Tag lang konnte die Stadt ihre beste Seite von sich zeigen. Nur wenig Verkehr und dennoch viele Menschen trieben sich auf den Straßen der Altstadt rum und versuchten, ihre Wege zu gehen. So auch wir. Zunächst versammelten wir uns in einer kleinen Kirche, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern , einen lateinamerikanischen Gottesdienst mit den üblichen Sonderheiten. Handys klingeln, Kinder spielen und eben die doch eigene Art zu feiern. Weiterlesen

Argentinien: Wow — Dieser Gottesdienst!

Wow, dieser Gottesdienst hat mich tief beeindruckt. Er hat mich berührt, etwas in mir bewegt. Die kompletten 90 Minuten war ich voll dabei – geistig, vor allem aber auch körperlich. Ich fühlte mich mitten drin in dieser mir noch fremden Großstadtgemeinde Santa Cruz mitten in Buenos Aires, obwohl ich nicht jedes Wort des charmanten Porteno-Castellano verstanden habe. Aber darauf kam es auch nicht an. Diese Messe hat auch ohne Worte viel vermittelt. Das Empfinden mit dem Herzen, die körperliche Nähe standen hier ganz weit vorne. Wir fassten uns an den Händen, umarmten uns, malten uns gegenseitig ein Kreuz aus Erde auf die Stirn und gaben uns besitos auf die Wange – eine Geste, die in Argentinien wohl locker ein Viertel der Lebenszeit in Anspruch nimmt und den in Deutschland gutbürgerlichen Handschlag auf zärtliche Weise ersetzt. Weiterlesen

Der Fotograf und das Glück

„Festival dulce corazon del Canto“ (Folklore-Festival) im kleinen Örtchen Pan de Azucar (Zuckerbrot) – aus diesem Anlass gibt es dort heute eine Prozession und einen Gottesdienst. „Ich weiß nicht, ob viele kommen, aber wir fahren mal hin“, sagt Bischof Rodolfo Wirz. Als wir ankommen, stehen zwar ein paar Leute vor der Kirche, „richtig viel los, sieht aber anders aus“, verrät der Blick von Adveniat-Fotograf Achim Pohl.

Prozession im kleinen Örtchen Pan de Azucar

Prozession im kleinen Örtchen Pan de Azucar

„Wir warten eben noch auf die Pferde“, sagt Wirz und schraubt ganz entspannt den hölzernen Bischofsstab zusammen. Was dann kommt, treibt dem Fotografen fast die Freudentränen ins Gesicht: Etwa 100 Gauchos in voller Montur. Einer stolzer als der andere. Einige Chinas (Frauen der Gauchos) in prächtigen Kleidern sind auch dabei. Weiterlesen