!Buenos Aires tiene muchas caras!

!Buenos Aires tiene muchas caras! – Buenos Aires hat viele Gesichter. Seit drei Tagen bin ich nun hier und lerne immer wieder eine neue Seite dieser Stadt kennen. Ein Puzzle, das sich langsam zu einem Bild zusammenfügt, das diese Metropole gleichermaßen attraktiv wie erschreckend macht: Koloniale Prunkbauten, herrlich lebendige touristische Viertel wie der berühmte Stadtteil San Telmo, aber eben auch die vielen Villas, die Hunderttausende von Einwanderern schlucken und sie wie ein schwarzes Loch aus dem Leben der schicken Großstadt heraussaugen. Weiterlesen

Argentinien: Das ist Buenos Aires

Die Stadt ist wie ausgestorben. Es ist Ferienzeit und noch dazu ein Feiertag. Auf der achtspurigen Straße, die quer durch die Stadt führt, verlieren sich die einsamen Taxen im Dunst der Mittagssonne. So hatte ich mir Buenos Aires nun wirklich nicht vorgestellt. Doch von Ferne schallt Musik und Stimmengewirr auf die Avenida.

Wie ein buntes Band zieht sich die Hauptgasse des Viertels San Telmo durch das ruhende Buenos Aires. Hier findet der Tourist das, was ihm der Reiseführer versprochen hat: das pralle Leben. Die Gasse platzt aus allen Nähten. Aus den Bars schallt Tangomusik, auf der Straße stehen kleine Bands und Solokünstler. Von überall her steigen Gerüche in die Nase: von gebrannten Mandeln bis hin zu gegrilltem Fleisch. Auf den Tischen stehen die kleinen Mate-Gefäße, aus denen genussvoll geschlürft wird. Mate-Trinken, eine Tradition, die mit den Argentiniern verbunden wird, wie das Weißbier mit den Bayern. Die aber, wie ich heute gelernt habe, eigentlich von russischen Einwanderern in das Land gebracht wurde. Weiterlesen

In Lima

Der Zeitunterschied zwischen São Paulo und Peru beträgt derzeit drei Stunden, so dass wir bereits vor elf Uhr morgens in Lima landen. Erzbischof Zollitsch und seine Delegation, unter ihnen Adveniat-Geschäftsführer Prälat Bernd Klaschka, wird heute Nachmittag weiterreisen nach Trujillo: Dort findet der erste Teil der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft der Erzdiözese Freiburg mit Peru statt. Ich bleibe mit Adveniat-Bischof Franz-Josef Overbeck in Lima. Der Essener Bischof möchte Pfarrer Norbert Nikolai besuchen. Er leistet als „Fidei-Donum-Priester“ des Bistums Essen einen pastoralen Dienst in der peruanischen Hauptstadt. Vier „Fidei-Donum-Priester“ hat die Diözese Essen in Lateinamerika – sei werden wir in den nächsten Tagen besuchen und ihre Arbeit kennen lernen. „Fidei Donum“ bedeutet, dass der Bischof der Heimatdiözese einen Priester für einen befristeten Dienst im Ausland frei stellt. Weiterlesen