Die Kulturen der Indigenen im Amazonasraum bewahren

Bischöfliche Kommission Adveniat besucht Ecuador – Treffen beim Amazonas-Netzwerk Repam

Die Delegation der Bischöfliche Kommission Adveniat und Vertreter des Panamazonischen Netzwerkes Repam in Quito/Ecuador.

Die Bischöfliche Kommission Adveniat hat sich im Rahmen einer Dialogreise nach Ecuador über die Arbeit des Panamazonischen kirchlichen Netzwerkes Repam informiert. In der Repam-Zentrale in Quito/Ecuador berichtete Repam-Generalsekretär Mauricio Lopez über die Anstrengungen des Netzwerkes, den Schutz für das „gemeinsame Haus“, die Amazonasregion, sowie für die dort lebenden indigenen Völker zu verstärken. Dabei ginge es auch um die Bewahrung der Kulturen der indigenen Völker, und das sei keine Folklore, sagte Mauricio Lopez: „Repam hätte keine Existenzgrundlage, wenn wir nicht die Spiritualität der indigenen Völker einbinden würden.“ Weiterlesen

Chile: Ein Vulkan zum Abschied

Berge und Schnee mitten im Frühling – von unserer letzten Station Temuco aus sind wir hoch in die Berge Richtung argentinische Grenze aufgebrochen. Bald schon erheben sich die ersten Ausläufer der Anden vor uns, wir kommen durch deutsch aussehende Dörfer. Später erfahren wir, dass ein deutscher Priester hier versuchte, Altöttingen nachzubauen. Die Welt ist voller Überraschungen….

Der Vulkans Llaima im Nationalpark Conguillio.

Die ersten Canyons inmitten von pechschwarzer Erde – Magma, die über die letzten Jahrhunderte hier abkühlte. Wir sind am Fuße des Vulkans Llaima im Nationalpark Conguillio. Die Kraterspitze auf über 3.100 Metern Höhe liegt in den Wolken, die bedrohlich schnell aufziehen. Das Wetter wechselt hier oben oft binnen Minuten, Bergwanderer werden überrascht und verirren sich in den Nebelschwaden. Derzeit sucht die Polizei nach drei Wanderern, die seit 17 Tagen verschollen sind. Ohne viel Hoffnung auf ein Happy End. Weiterlesen

Venezuela: Los Roques – Veränderungen stehen an

Exprópiense! (enteignet sie!), war der Aufruf des Präsidenten Hugo Cháves vor zwei Wochen in seiner sonntäglichen Ansprache an das venezolanische Volk. Gemeint sind die Wochenendhäuser reicher venezolanischer Familien auf der Insel Madrizqui, einer der kleinen Inseln des Archipels Los Roques in Schlagweite der Hauptinsel Gran Roque. Das Archipel besteht aus mehreren hundert Inseln und Sandbänken. Es liegt gut 170 km vom Festland entfernt und steht unter Naturschutz. Los Roques ist bislang ein Geheimtipp für Schnorchler, Angler und Naturfreunde. Georg Bush soll hier wiederholt gefischt und Urlaub gemacht haben. Die Korallenriffe des Archipels sind bislang unberührt und gesund. Sie bieten vielen exotischen Fischen Heimat und Nahrung. Auch vom Aussterben bedrohte Schildkrötenarten haben hier ihre Brutplätze. Die Inseln stehen nicht zuletzt wegen ihrer Einzigartigkeit und Schönheit unter Naturschutz. Es ist wohl eines der letzten Paradiese der Erde. Weiterlesen