Mexiko: Aktiv das Gemeindeleben gestalten

Mit Tequila, Gitarre, Akkordeon und zwei stimmkräftigen Priestern begann unser Wochenende in Ciudad Neza in typisch mexikanischem Ambiente – fröhlich, herzlich und sehr gastfreundlich. In den folgenden Tagen konnten wir neben der reichhaltigen mexikanischen Küche viele verschiedene Gruppierungen und vor allem viele engagierte und aufgeschlossene Gemeindemitglieder kennenlernen, die uns interessiert und mit grosser Offenheit begegneten und von ihrer Arbeit in der Gemeinde und ihrem Glauben erzählten. Weiterlesen

Mexiko: Alle Menschen sind Migranten

Die Hälfte unserer Großgruppe machte sich für fünf Tage in das Partnerbistum des Bistums Münster, in das Bistum Tula auf. Dort warteten schon vier Gastfamilien auf uns, die uns freudig begrüßten und die Tage über mit Hingabe und viel Liebe versorgten.

In dieser Zeit lernten wir verschiedene Realitäten des Bistums kennen: mehrere Basisgemeinden, Arbeiter in einer Handtuchfabrik, verschiedene traditionelle Prozessionen, (indigene) Volksfrömmigkeit, Katechetenunterricht und die Pastoralarbeit vieler Laien, Priester und Seminaristen. Weiterlesen

Mexiko: Frauenbewegung im „Tal der Pfützen“

Am Montag ging es nach einem Frühstück im Kreis unserer Gastfamilie in “Valle de Chalco” um 10:00 h in die Gemeinde. Dort präsentierten uns die Koordinatoren der verschiedenen pastoralen Sozialprojekte ihre Arbeit.

Zu den sozialen Pastoralprojekten gehören auch Einkaufsläden.

Es gibt einen “Tafelladen”, in dem arme Familien Pakete mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs bekommen können und eine sogenannte “tienda económica”, in dem alle Lebensmittel günstiger angeboten werden. Außerdem wird ein “Bazar” mit second-hand-Kleidung betrieben sowie eine kleine Solidar-Apotheke, in der alle Leute im Ort alles für 10 Pesos (weniger als 1 Euro) bekommen können. Wer Medikamente übrig hat, spendet sie dort für den guten Zweck. Beeindruckend: Alle, die hier arbeiten, tun dies ehrenamtlich – manche mehrere Stunden am Tag! Weiterlesen

Das Land trägt Früchte, die Unterstützung auch

Temuco liegt 600 km südlich der chilenischen Hauptstadt, hier leben die meisten Indigenen aus dem Volk der Mapuche. Selbstbewußt widerstanden sie so lange dem spanischen Eroberungsfeldzug, bis sie von der Krone anerkannt wurden. Der noch recht junge chilenische Staat eroberte Ende des 19. und anfangs des 20. Jahrunderts das Mapucheland südlich des Bio-Bio-Flusses und verteilte die Ländereien unter europäischen Siedlern. Erstere wurden mit kleinen Flächen abgespeist, letztere wurden zu Großgrundbesitzern. Weiterlesen