Kolumbien: Zwischen „falsch“ und „Erfolg“ … und dem Herz einer Mutter

Das Treffen mit ihr ergab sich rein zufällig. Nennen wir sie „Esperanza“ – auf Deutsch „Hoffnung“ – denn Hoffnung ist genau das, was ihr ganzes Wesen ausstrahlt. Esperanza ist etwa 60 Jahre alt und an ihren schwieligen Händen, dem faltigen Gesicht und den daraus hervor blitzenden Augen lässt sich erahnen, wie dramatisch ihr Leben verlaufen ist: Auf der ständigen Flucht vor der Gewalt des seit gut 50 Jahren währenden, blutigen Bürgerkriegs verschlug es sie von einer Region des Landes in die nächste, immer in der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen. Wie tausende anderer Flüchtlinge kam Esperanza eines Tages nach Bogotá, um hier endlich ein neues Leben anzufangen. Sie brachte viele, viele Erinnerungen, ein paar Habseligkeiten und eines ihrer sieben Kinder mit: Jairo. Weiterlesen